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Fachrichtung Mechatronik

1. Informationen zum Ausbildungsgang Mechatronik

Roboter kl

Mechatronische Produkte, wie z.B. Roboter, Automatikgetriebe, ASP, ESP oder Digitalkameras sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Der Mechatroniktechniker kombiniert die einzelnen Teilbereiche Elektro-, Maschinenbau und Informationstechnik zu einem leistungsfähigen Gesamtsystem. Er ist in der Lage, komplexe physikalisch-technische Zusammenhänge zu analysieren und Problemlösungsstrategien zu entwickeln, wobei er auf die mathematisch-technischen Grundlagen der Elektrotechnik wie auch des Maschinenbaus und der Informationstechnik zurückgreift.

Er konstruiert z.B. Teile von fertigungstechnischen Anlagen oder einzelnen Maschinen mit den dazugehörigen elektrischen, mechanischen, pneumatischen und hydraulischen Komponenten und berechnet die dazugehörigen Maschinenelemente, ermittelt Regelparameter und bindet Roboter in einen Prozess ein. Programmierung der steuerungstechnischen Komponenten und ihre Inbetriebnahme sind weitere mögliche Aufgabenfelder.

Bei allem beachtet er sicherheitstechnische Normen und gesetzliche Vorschriften und beurteilt Lösungsvorschläge nach sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten.


2. Inhalte der Ausbildung

Die Mechatronik verbindet Inhalte aus den klassischen Fachbereichen Maschinenbau und Mechanik, Elektrotechnik und Elektronik sowie Informatik und vernetzt sie zu einem neuen Fachgebiet, in dem interdisziplinäres und systemtechnisches Denken eine große Rolle spielt.


3. Einsatzmöglichkeiten im Betrieb

Mechatroniktechniker sind in den Bereichen Entwurf, Konstruktion und Fertigung mechatronischer Produkte tätig. Dabei sind sie in vielen unterschiedlichen Branchen eingesetzt und übernehmen Aufgaben bei Entwicklung von Maschinen und Steuerungen, Produktionsplanung und Automatisierung, Projektierung von Anlagen, Montage, Qualitätswesen, Kundendienst und Vertrieb, Schulung und Beratung, Dienstleistungen im Bereich von Service- und Systemtechnik.